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Halitophobie

Als Halitophobie bezeichnet man die unbegründete bzw. übertriebene Angst davor, Mundgeruch zu haben, und damit andere zu belästigen.

Insgesamt gibt es zu diesem Krankheitsbild noch recht wenig Informationen. Man vermutet, dass es sich um eine Zwangserkrankung handelt. Belastbare Zahlen stehen noch nicht zur Verfügung.

Die Erkenntnis über den Geruch des eigenen Atems ist häufig sehr subjektiv und nicht unbedingt von der Wahrheit dominiert. Bekannt ist das Phänomen, dass Menschen mit starkem Mundgeruch diesen nicht wahrnehmen, und sich auch nicht bewusst sind, dass sie andere Menschen damit stören.

Aber auch das Gegenteil ist der Fall bei einer Halitophobie. Dabei geht der Patient davon aus, dass er mit seinem starken Mundgeruch andere Menschen belästigt. Dieser Mundgeruch ist aber nicht nachweisbar, weder durch subjektive Wahrnehmung, noch durch Messung. Den Halitophobie-Patienten davon zu überzeugen, dass er nicht unter Mundgeruch leidet, ist dennoch nicht einfach. Eventuell reagiert der Patient auf diese Mitteilung durch seinen Arzt oder Zahnarzt sogar mit deutlichem Ärger. Seine Halitophobie lässt ihn einen starken Geruch auch - für ihn - objektiv wahrnehmen. Somit fällt es dem Arzt gelegentlich schwer, den Patienten entsprechend zu überzeugen.

Ein Halitophobie-Patient wird im täglichen Leben auch stets auf Anzeichen bei seinem Gegenüber achten, die er dann entsprechend deuten kann. Auch wenn er sich hierbei irrt, verstellt ihm die Halitophobie die klare Sicht. Normale Gesten oder Körpersignale werden dann umgedeutet oder falsch gedeutet, so dass sie in das eigene Krankheitsbild passen. Ein Wegdrehen des Gegenübers, aus welchen Gründen auch immer, verstärkt die Halitophobie - ein Teufelskreis.

Dadurch, dass der Patient den Geruch (oder Geschmack) für ihn deutlich wahrnimmt, kommt es häufig dazu, dass die sozialen Kontakte eingeschränkt oder sogar komplett eingestellt werden. Ein Halitophobie-Patient läuft Gefahr, sich sozial zu isolieren. In besonders schweren Fällen kann die Phobie sogar zu einem Suizid führen.

Die Störung sollte vom Fachmann behandelt werden. Allerdings ist die Halitophobie vielen Psychologen und Psychiatern gar nicht oder kaum bekannt. Eine Verhaltenstherapie kann aber nur dann erfolgreich sein, wenn der behandelnde Arzt Erfahrungen mit dem Krankheitsbild Halitophobie hat. Zu schwierig ist ansonsten die Aufgabe, dem Patienten zu helfen.